Machu Picchu

Dienstag,  7. April 2015

Heute geht es  zu den sagenumwobenen Ruinen von Machu Picchu.

Frühstück gibt es bereits ab 5:30 Uhr und um 7:30 Uhr geht es los. Ich habe meinen leichten Wanderrucksack mit Wechselklamotten, Kamera, Fernglas etc. dabei.

Den ersten Teil der Strecke fahren wir von Cuzco nach Urubamba mit dem Bus. In den Aussenbezirken von Cuzco sind die Zustände noch katastrophal. Die Straßen aufgerissen, Wohnen unter Wellblech. Leben im Matsch. Da macht man sich schon so seine Gedanken!

 


Man kommt entweder zu Fuß über den Inkatrail nach Machu Picchu und benötigt dafür 5 Tage oder man fährt mit dem Zug.

Zwei Bahngesellschaften (Peru Rail und Inca Rail)  bieten Fahrten an, die von Poroy oder Olianta nach Aquas Calientes fahren.  

Wie aber gelangt man auf die stilvollste und luxuriöseste Weise von Cusco nach Machu Picchu?

Auch mit einem Zug. Aber nicht mit irgendeinem, sondern im Orient-Express-Luxuszug "Hiram Bingham", benannt nach dem Entdecker der sagenhaften Inkastadt. Die dreieinhalbstündige Fahrt von Cusco nach Machu Picchu gilt als eine der schönsten Eisenbahnstrecken der Welt. Und diese muss man bei dem Fahrpreis von ca. 600,-- US-Dollar (hin- und zurück) auch voll auskosten.

Die Waggons im Pullman-Stil der 20ger Jahre, sind königsblau und goldfarbig gestrichen.

Die Tische eingedeckt mit Besteck, Gläsern und goldenen Lampen.

Während der Regenzeit, die wir im April in dieser Gegend noch haben, beginnt die Zugfahrt in Urubamba. Erst geht die Strecke noch durch fruchtbares Land mit Landwirtschaft und Tierhaltung bevor sich die Strecke dramatisch verengt und durch tief eingeschnittene Schluchten entlang des Urubamba-Fluss führt. Der Blick fällt auf die gigantischen Anden, die vor dem Fenster vorbeiziehen. Oder umgekehrt? 

Vom Bahnhof in Aquas Calientes geht es noch einmal in Pendelbussen eine schmale Schotterpiste hoch zum Eingang vom Machu Picchu. Wir sind erst gegen 14:00 Uhr dort. Das hat den Vorteil, das die meisten sich schon wieder auf den Rückweg machen. Die Schlange der Wartenden auf die abfahrenden Busse ist ordentlich lang.

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Der Eintritt wird genau kontrolliert. Die Karten müssen mindestens einen Tag vorher reserviert werden und der eingetragene Name wird mit dem Reisepass abgeglichen. Maximal 2.500 Besucher am Tag dürfen Machu Picchu am Tag betreten.


Morgen geht es in das Tal der Inka >>>